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OBD-2 Interface Diamex DX35

Diamex DX35 Der OBD Adapter DX35 löst im Grunde die bisherigen OBD-Diag Adaptermodelle ab - allerdings mit einigen Einschränkungen, die es zu beachten gilt. Zuerst einmal handelt es sich beim DX35 um ein OBD-2 Interface mit eigenem Protokollinterpreterchip. Das Interface beherrscht dabei alle OBD II Protokolle (welche schnell automatisch gefunden werden) ohne Einschränkung und wird an die USB Buchse eines Computers angeschlossen. Dort wird die mitgelieferte Treibersoftware installiert, die wie auch bei anderen USB Adaptern einen seriellen COM-Port emuliert (vgl. AGV4000).

Beim Kauf ist darauf zu achten, daß es zahllose ähnliche Billiginterface in der gleichen blau transparenten Aufmachung von dubiosen Anbietern gibt, die zwar oft mit "OBD 2" etc. beworben werden, dies aber nicht von sich aus beherrschen und nicht mit dem DX35 zu verwechseln sind.

Zwei gravierende Unterschiede gibt es zu anderen Modellen von OBD-Diag:

  1. Es wird kein ELM Chip mehr emuliert.
  2. Es gibt keinen KL-Transitmodus mehr.
Der erste Umstand bedeutet, daß keine für die ELM Chips erstellte Software mit dem Interface zusammenarbeitet. Zwar können noch immer einige ELM-Befehle verarbeitet werden (beispielsweise über ein Terminalprogramm - siehe ELM 323), doch die üblichen Programme erwarten eine ELM Produktkennung etc.
Dafür gibt es nun die eigenständige Software moDiag-Express, welche zum Lieferumfang gehört und die meisten Funktionen unterstützt. Allerdings werden erst in der kostenpflichtigen Expert Version mehr als drei Fehlercodes als Klartext ausgegeben und die Lambdasondenmeßwerte dargestellt.

Dadurch, daß es zweitens keinen KL Modus mehr gibt, kann keine herstellerspezifische oder freie OBD-2 Software mehr benutzt werden und es wird ggf. ein weiteres KL/KKL Interface hierfür benötigt.

modiac